Evangelische Gemeinde Brechten

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Brechten! Auf dieser Homepage stellen wir uns vor und Sie können alle Informationen bekommen, die Sie brauchen. Wir freuen uns über Ihr Interesse!
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Gottesdienst und Gemeindeleben mit Corona - so geht es weiter...

Wir dürfen wieder regelmäßige Gottesdienste feiern!
Jeden Sonntag findet um 10 Uhr ein Gottesdienst in der St. Johann Baptist Kirche statt.
Bei schönem Wetter werden die Gottesdienste draußen auf dem Vorplatz der Kirche gefeiert.


Aufgrund der Abstandsregeln können drinnen nur max. 20, draußen 50 Personen den Gottesdienst besuchen. Findet der Gottesdienst drinnen statt, bitten wir um Voranmeldung. Im Gottesdienst gilt Maskenpflicht. Es darf leider nicht im Gottesdienst gesungen werden. Name und Kontaktdaten der Teilnehmenden werden festgehalten, um ggf. Infektionswege nachvollziehen zu können. Wir bitten Personen, die Risikogruppen angehören, gut abzuwägen, ob für sie eine Teilnahme am Gottesdienst in Frage kommt.

Das GEMEINDEHAUS bleibt vorerst geschlossen.

Das für den 21. Juni geplante GEMEINDEFEST kann leider in diesem Jahr nicht stattfinden.

UNSERE IMPULSE ZUM HÖREN

Da wir während der Corona-Krise nur mit Einschränkungen zu Gottesdiensten, Andachten und in unseren Kreisen zusammenkommen und unseren Glauben teilen und feiern können, versenden wir regelmäßig über's Smartphone Hör-Impulse an alle, die Interesse haben. Hier können Sie diese Impulse ebenfalls hören.

Pfingsten - das hättest du nicht gedacht!

Liebe Gemeinde,

Was war das nur für ein Frühjahr bisher! Immer wieder neu wundert man sich, wie sehr sich das Miteinander doch in diesen Corona- Zeiten verändert hat. Gerade bei uns in der Gemeinde und in der Kirche generell! Es ist ja schon toll, dass wir überhaupt wieder Gottesdienst feiern dürfen. Aber das Bild, das sich heute in diesem Freiluft- Gottesdienst bietet, ist wirklich ganz anders als in den letzten Jahren. Wir müssen Abstand halten. Es sind viel weniger Menschen hier als sonst. Unser Grillen im Anschluss an den Gottesdienst muss ausfallen. Und auch die Evinger konnten wir in diesem Jahr nicht zu uns einladen, weil wir uns sonst zu nahegekommen wären.

Immer wieder ist mir in den letzten Monaten klargeworden, wie sehr wir als Kirche doch auf körperliche Nähe und Gemeinschaft gepolt sind. Kirche IST Gemeinschaft! Das ging damals, zur Zeit Jesu, mit den 12 Jüngern los und setzte sich dann an Pfingsten fort, als die erste christliche Gemeinschaft gegründet wurde.

Gerade haben wir wieder die alte Geschichte vom ersten Pfingstfest gehört. Da waren die Jünger Jesu:

Jesus war gen Himmel aufgefahren und hatte sie allein zurückgelassen. Seine fehlende Präsenz hinterließ eine Lücke! Es gab erst einmal keine Idee, wie es weitergehen könnte. Die Auferstehung hatte offenbar nur zu einem kleinen Stimmungsaufheller gereicht.

 Mutlos, ängstlich, von Sorgen zermürbt, resigniert, ideenlos hockten sie nun wieder aufeinander in verschlossenen Räumen. Die Angst davor, das gleiche Schicksal wie Jesus zu erleiden, hielt sie drinnen. Sie waren eine geschlossene Gesellschaft, im wahrsten Sinne des Wortes.

Doch dann kam der Heilige Geist! Und fegte über sie hinweg wie eine Naturgewalt. Plötzlich war die Lust auf Neues wieder da! Die Lust darauf, ganz anders zu leben, neue Aufbrüche zu wagen. Türen und Fenster flogen auf – alle strömten ins Freie, zu den Menschen hin.

Irgendwie schaffte es der Heilige Geist, dass die Jünger plötzlich Zugang zu den anderen Menschen fanden. Sie fingen an, deren Sprache zu sprechen! Und plötzlich konnten die Menschen verstehen, worum es den Jüngern Jesu ging. Welcher Schatz sich in diesen Worten verbarg, die Jesus seinen Anhängern mit auf den Weg gegeben hatte.

Am Ende des Tages sollen 3000 Menschen sich entschieden haben, sich taufen zu lassen und zu dieser neuen Gemeinschaft gehören zu wollen.

Ich möchte ehrlich sein: Ich glaube ja schon, dass das alles ein klein wenig übertrieben ist mit den Zahlen, die wir da serviert bekommen. Es müsste schon sehr viel Heiliger Geist unterwegs gewesen sein, damit die Jünger DAS hätten schaffen können.

Aber andererseits – DASS der Heilige Geist eine wirksame Macht sein kann, das glaube ich ganz bestimmt!

Gerade in diesen Zeiten glaube ich, dass wir ihn auf frischer Tat ertappen können.

Wir alle haben in den letzten Wochen viel durchgemacht. Die Isolation, das Zuhause bleiben, den Shut- down überall in der Welt. Kaum noch Flüge in andere Länder. Keine Möglichkeit mehr, essen zu gehen oder sich sonstwie zu vergnügen. Wir haben uns daran gewöhnt, Abstand zu halten, Masken zu tragen. Und in der Gemeinde? Da ist das ganze schöne Gemeindeleben zum Stillstand gekommen. Die Gemeindehäuser verwaist. Die Geselligkeit passé.

Das, was uns ausgemacht hat – unsere Gemeinschaft, all die Unternehmungen, das gemeinsame Essen und Trinken, Reden und Lachen – all das geht im Moment nicht mehr so, wie wir das immer gemacht haben.

Das hinterlässt eine Lücke!

Und diese Lücke hinterließ zuerst einmal genauso eine Ratlosigkeit, wie sie die Jünger nach der Himmelfahrt Jesu erlebten.

Was geschieht jetzt in der Gemeinde? Fragten sich alle.

Wie können wir jetzt noch Gemeinde sein? Geht jetzt alles kaputt, was wir uns über Jahrzehnte aufgebaut haben? Werden wir das gewohnte Leben in der Gemeinde vielleicht über Jahre nicht mehr haben können?

Und: Was hält uns eigentlich dann noch zusammen?

Man hatte kurzzeitig das Gefühl: Jetzt zerbricht hier etwas.

Wie ein Glasfenster, bei dem man die Scheibchen aus der Bleifassung herausgedrückt hat, und übrig bleibt – ja, was eigentlich? Ein Haufen einzelner Scherben?

 

Meine Erfahrung der letzten Wochen ist:

Es ist gar nicht das Kaffeetrinken, und auch nicht die konkrete Gemeindegruppe, die uns zusammenhält!

Sondern es ist tatsächlich der Glaube und der Heilige Geist!

Der wurde jetzt nämlich wieder tätig!

Auf einmal war unser Kopf frei, um mal wieder Neues zu denken.

Auf einmal fingen wir an, kreativ zu werden. Warum nicht die modernen Medien nutzen und Gedanken und Impulse über das Handy verschicken? Warum nicht Besprechungen per Videochat durchführen? Warum nicht dazu aufrufen, jeden Abend um halb acht ein gemeinsames Gebet zu sprechen – etwas, was jede und jeder zuhause tun kann?

Symbolhandlungen wurden auf einmal wichtig: Hunderte von Menschen sind zu unserem Hoffnungsbaum an Ostern gepilgert, haben Botschaften hinterlassen, Ostereier und bunte Bänder eingeflochten.

Die Osterkerze, die wir verteilt haben, hat an Ostern viele Tische geziert. Viele haben in der Passionszeit ganz bewusst die Glocken der Kirchen wahrgenommen und sich darin geborgen gefühlt. Sie waren wie ein Zeichen dafür, dass Gott mit uns ist!

Und ganz, ganz viele Menschen haben unsere Ideen geteilt und weiterverschickt an andere und uns gesagt: Diese kleinen Botschaften, die Kerze, die verschickten Andachten, die Briefe, die Telefonate – all das hat uns so gutgetan! Warum gibt es so etwas Schönes nicht schon längst?

Es gab und gibt tatsächlich ein ECHTES Bedürfnis danach, miteinander zu beten und zu glauben, Gemeinschaft zu spüren über symbolische Handlungen, Hoffnung zu finden in dem Gefühl: wir sind da – und uns verbindet mehr als nur die Geselligkeit.

Leonard Cohen hat mal gesungen: „There´s a crack in everything – that´s how the light gets in!“

Und er meinte damit: Es gibt so viele Risse in unserem Leben. Nichts ist so perfekt, wie wir uns das wünschen würden. Immer wieder gibt es Lücken, die gerissen werden, und die uns erst einmal ratlos zurücklassen.

Doch durch diese Lücken kann neues Licht in unser Leben scheinen! Alles in unserer Welt funktioniert so: Neues kann meistens erst entstehen, wenn Altes vergeht. Das ist in der Natur so, und oft auch in unseren Köpfen.

Wenn alles schön fluppt und funktioniert, sieht niemand den Bedarf, um Neues zu denken und zu tun.

Vielleicht ist deshalb Jesus auch gegangen und hat die Jünger allein gelassen auf diesem Berg. Damit durch die Lücke, die er hinterließ, neues Licht auf sie scheinen konnte.

Ein Licht, das sie neu in die Verantwortung nahm, selbst den Glauben zu verstehen und ihre Gemeinschaft zu organisieren.

Die Hilfe, die er dabei geschickt hat, die nennen wir den „Heiligen Geist“. Diese unbändige kreative Kraft, die uns neue Aufbrüche wagen lässt.

Ich glaube, etwas ähnliches erleben wir gerade auch. Die Scherben von dem, was gerade nicht geht, werden neue zusammengesetzt. Wie in einem Kaleidoskop – zu immer neuen Mustern und Erkenntnissen.

 

Noch etwas fällt mir dabei auf:

Erinnern Sie sich, wie die Jünger Jesu plötzlich Zugang zu den Menschen draußen fanden? Wie sie lernten, deren Sprache zu sprechen?

Ich glaube mehr und mehr, dass die Bibel da vielleicht gar nicht die verschiedenen Fremdsprachen meint, die man in Jerusalem gehört haben mag. Ich glaube vielmehr, dass es darum ging, die gleiche Sprache des Herzens zu sprechen.

Die ist nämlich universal. Und das müssen die Kirchen auch heutzutage wieder neu schaffen!

Dass wir Zugang finden zu den Menschen, die außerhalb der Kerngemeinde stehen. Wodurch? Durch kreative neue Ideen. Durch kleine Impulse. Dadurch, dass wir die Sprache der Menschen sprechen lernen und unser „Kirchensprech“ entsprechend übersetzen. Damit auch heute die Menschen wieder aufhorchen und denken: Wow, das gibt mir Mut! Das trägt mich durch diese Krise hindurch! Da merke ich, wie ich Hoffnung bekomme! Wie schön!

Liebe pfingstliche Gemeinde:

Vielleicht merken Sie, wie viel die Corona- Krise allein in meinen Gedanken und Gefühlen ausgelöst hat. Ich glaube tatsächlich: da hat der Heilige Geist gerade ordentlich zu tun. Deshalb liebe ich Pfingsten so sehr! Weil es frischen Wind in die Gemeinde Jesu Christi pusten will.

Lassen wir ihn wehen, diesen uralten, immer neuen Geist. Und schau´n wir mal, wo wir ankommen. Das Gute ist: Wir werden in allem, was wir tun, nicht allein sein. Und das Ziel? Das ist ohnehin immer klar definiert. Am Ende führen alle Wege auf Gott zu! Auch wenn alles anders wird: In ihm werden wir immer geborgen sein. Amen.

Es grüßt Sie herzlich: Monika Holthoff!

Im Audio- File finden Sie heute noch ein Geschenk: Einen Ohrwurm für den Tag!

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Hallo Kinder

Ich bin's, der Esel Emil! Viele von euch kennen mich aus dem Wuselgottesdienst für Kinder. Leider können wir  wegen Corona gerade keinen Wuselgottesdienst feiern. Aber trotzdem möchte ich euch etwas erzählen! Es geht ausnahmsweise nicht um einen Esel, sondern um die Tiere, die ihr auf dem Bild sehen könnt. Wisst ihr, wie die Tiere heißen? Jesus mochte diese Tiere auch sehr gern. Deshalb hat er sich eine schöne Geschichte über sie einfallen lassen. Hier könnt ihr sie hören.

Liebe Grüße, euer Emil! 

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Bild: Martin Manigatterer / in: Pfarrbriefservice.de

News

Ohrwurmsingen - derzeit ausgesetzt

Das Ohrwurmsingen findet leider aufgrund der aktuellen Lage derzeit nicht statt. Wir bitten um Verständnis.

Unserer Gemeinde hat eine neue Nummer

Unser Gemeindebüro wurde auf einen schnellen Internetanschluss umgestellt und hat eine neue Telefonnummer.
Wir sind jetzt erreichbar unter: 0231 13 75 39 42.
Die alte Rufnummer 80 18 79 ist nicht mehr gültig.
Bitte beachten und weitersagen!!!

Das sind wir

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Brechten und Holthausen liegen am nördlichen Stadtrand von Dortmund, unmittelbar am Übergang zum Münsterland. 

Daran liegt es wohl, dass die Gegend hier immer noch landwirtschaftlich geprägt ist!

Brechten ist ein Zuzugsgebiet - viele junge Familien kommen hierher und bauen sich ein eigenes Haus, und entsprechend jung ist deshalb auch der Bevölkerungsdurchschnitt in Brechten.
Brechten liegt beiderseits der Bundesstraße 54, die von Dortmund über Lünen nach Münster führt; und ist durch einen breiten Waldgürtel von der Nordstadt Dortmund getrennt. Die Autobahn A2 schneidet den Bezirk in zwei Bereiche - einen Nordteil und einen Südteil. Dementsprechend ist die Kirchengemeinde auch in einen Nordbezirk und einen Südbezirk geteilt.


Unsere insgesamt ca. 4000 Gemeindeglieder werden von zwei Pfarrern betreut. Derzeit ist im Südbezirk Pfarrerin Holthoff tätig, im Nordbezirk und dem Bereich Holthausen Pfarrer Gerke.


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Im Nordbezirk befindet sich das jahrhundertealte Zentrum von Brechten. In seiner Mitte steht die alte St.-Johann-Baptist-Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Sie ist eine der am besten erhaltenen historischen Kirchen Dortmunds.
Dort feiern wir Gottesdienst in vielfältiger Form: Jeden Sonntag um 10 Uhr unserem Gemeindegottesdienst, mehrfach im Jahr den alternativen Gottesdienst "Kirche.komm!" und einmal im Monat Kindergottesdienst ("Wuselgottesdienst") für Kinder bis 6 Jahren mit Familien und Freunden.
Das Team "Offene Kirche" bietet Führungen an jedem 2. Sonntag im Monat zwischen 14 und 15 Uhr sowie auf Anfrage an. Weiterhin befinden sich im Nordbezirk ein geräumiges Gemeindehaus mit entsprechenden Räumlichkeiten für die unterschiedlichsten Veranstaltungen, beide Pfarrhäuser, ein dreigruppiger Kindergarten, der sich weithin eines großartigen Rufes aufgrund seiner guten Ausstattung und seiner hervorragenden Personalstruktur erfreuen kann, und ein gemeindeeigener Friedhof.
Vielfältige Gruppen beleben das Gemeindeleben in Nord wie Süd: Krabbel- und Spielgruppen, Jungschar, Kirchenchor und Posaunenchor, Handarbeits- und Turngruppen, Frauenhilfen, Altenclubs, Gesprächsgruppen und viele andere mehr.

Jetzt wissen Sie schon ein wenig mehr über uns - Doch es gibt auf den Internetseiten noch viel mehr zu entdecken! Schauen Sie mal rein!